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Der Eine und Einzige Weg der Götter Yoshida Kanetomo und die Erfindung des Shinto
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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Der Eine und Einzige Weg der Götter Yoshida Kanetomo und die Erfindung des Shinto
![]() ISBN 978-3-7001-2989-9 Print Edition doi:10.1553/3-7001-2989-0
2001 393 Seiten, 24x15cm, broschiert, Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 687, Beiträge zur Kultur- und Geistesgeschichte Asiens 38 € 56,10 Bernhard SCHEID ist Mitarbeiter am Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Der hier untersuchte Yoshida Shinto wurde im 15. Jahrhundert von Yoshida Kanetomo (1435 – 1511) begründet und war v. a. im 17. und 18. Jh. äußerst einflussreich. Er gilt als erste religiöse Richtung, die sich selbst als „Shinto” (Weg der Götter) bezeichnete, und entwickelte eine Theologie, die sich explizit vom Buddhismus distanzierte. Folgerichtig nannte er sich der „Eine und Einzige Weg der Götter” (Yuiitsu Shinto). Die Studie untersucht, welche Neuerungen damit tatsächlich verbunden waren und aus welchem historischen und geistesgeschichtlichen Kontext sie erklärbar sind. Damit wird auch die allgemeine Frage angeschnitten, inwiefern im Yoshida Shinto ein erstmaliges Bewusstsein von Shinto als eigenständiger Religionsform gegeben ist. Unter Experten ist weithin bekannt, dass der Yoshida Shinto sowohl vom Buddhismus als auch vom Taoismus entscheidend geprägt wurde. Nach Meinung des Autors wird jedoch häufig unterschätzt, wie schlüssig Yoshida Kanetomo diese Einflüsse zusammen mit indigenen („shintoistischen”) Elementen aus dem Ritualwesen und der Mythologie in ein umfassendes religiöses System integrierte. |
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