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Zwentendorf – Ein Gräberfeld aus dem 10. – 11. Jahrhundert Anthropologische Auswertung
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
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Zwentendorf – Ein Gräberfeld aus dem 10. – 11. Jahrhundert Anthropologische Auswertung
![]() ISBN 978-3-7001-2995-0 Print Edition 2001 224 Seiten, 29,7x21cm, broschiert, mit CD-Rom, Mitteilungen der Prähistorischen Kommission 42 € 56,40 Wolfgang Heinrich ist Mitarbeiter der Prähistorischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
In der vorliegenden Publikation untersucht der Autor ein Gräberfeld des 10. bis 11. Jahrhunderts, welches westlich der Marktgemeinde Zwentendorf an der Donau (Bezirk Tulln, Niederösterreich) im Ruinenareal eines römischen Kastells entdeckt worden ist. Es ist eines der größten Gräberfelder dieser Zeit in Österreich.
Den Schwerpunkt der Publikation bildet die anthropologische Untersuchung der Skelette aus 254 Körpergräbern und der in 80 Schächten gesammelten Knochen. Diese Schächte stellen eine Besonderheit des Zwentendorfer Gräberfeldes dar. Die osteologische Auswertung umfasst neben dem metrischen Aspekt auch die selten angewandte Morphognostik, welche nicht messbare Merkmale wie z. B. die Gesichtsform beschreibt. Weiters wurden Krankheiten und Verletzungen bestimmt und die demographische Entwicklung der Bevölkerung rekonstruiert. Anhand metrischer Merkmale wurde ein Populationsvergleich mit mehreren slawischen, germanischen und awarischen Gruppen durchgeführt.
In einem gesonderten Abschnitt wird das in den Körpergräbern gefundene archäologische Material dargestellt. Die Trachtenbestandteile können der Köttlacher Kultur zugeordnet werden. Das Fehlen von Grabbeigaben lässt den Schluss zu, dass die Bevölkerung bereits christianisiert war.
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