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Integration durch berufliche Mobilität? Eine empirische Analyse der beruflichen Mobilität ausländischer Arbeitskräfte in Wien
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
BANK AUSTRIA CREDITANSTALT, WIEN (IBAN AT04 1100 0006 2280 0100, BIC BKAUATWW, BLZ 11000), KONTO-NR. 00622 800 100, BAWAG/ÖSTERREICHISCHE POSTSPARKASSE, WIEN (IBAN AT976000000002365011, BIC OPSKATWW, BLZ 60000) KONTO-NR. 2365.011, DEUTSCHE BANK MÜNCHEN (IBAN DE16 7007 0024 0238 8270 00, BIC DEUTDEDBMUC, BLZ 70070024), KONTO-NR. 2388270
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Integration durch berufliche Mobilität? Eine empirische Analyse der beruflichen Mobilität ausländischer Arbeitskräfte in Wien
![]() ISBN 978-3-7001-3039-0 Print Edition 2001 52 Seiten, 24x17cm, broschiert, ISR-Forschungsberichte 25 € 7,27 Heinz Fassmann ist Professor für Angewandte Geographie, Raumforschung und Raumordnung an der Universität Wien Josef Kohlbacher ist Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Regionalforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien Ursula Reeger ist Mitarbeiterin am Institut für Stadt- und Regionalforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien
Den Ausgangspunkt der Studie bildete die Frage, inwieweit es Zuwanderern unterschiedlicher nationaler Herkunft in Wien gelingt, im Verlauf ihrer beruflichen Tätigkeit einen Aufstieg und damit berufliche und soziale Integration zu realisieren. Die Rahmenbedingungen des österreichischen Arbeitsmarkts und die Bedeutung ethnischer Netzwerke für die Arbeitsmarktpositionierung von Migranten wurden ebenso untersucht wie die Effekte von Einflussfaktoren, wie nationale Herkunft, Geschlechtszugehörigkeit, Bildung, Deutschkenntnisse etc. Faktum ist, dass der Arbeitsmarkt verschiedenen Migrantengruppen unterschiedliche Karrierechancen zuweist. Die Deutschen sind die beruflich erfolgreichste Gruppe, gefolgt von den Polen. Am stärksten verharren die Türken im Segment der (Hilfs-)arbeiterpositionen. Etwas mobiler sind die Exjugoslawen. Eine besonders wichtige Rolle für die Arbeitsmarktintegration spielen das Bildungsniveau sowie die Deutschkenntnisse. Die einfache Formel „Je besser die Deutschkenntnisse, desto beruflich mobiler“ besitzt hohe Gültigkeit. Gute Deutschkenntnisse stellen einen Schlüsselfaktor für den Aufstieg in der beruflichen Hierarchie und die Arbeitsmarktintegration dar. Berufliche Aufstiege sind für Ausländer aber insgesamt selten. Die meisten beginnen ihre berufliche Tätigkeit in Österreich als Hilfsarbeiter oder angelernte Arbeiter und sind auch nach vielen Jahren noch als solche tätig. Fragt man die Migranten jedoch, ob sie damit zufrieden sind, dann erfährt man Überraschendes: Die Mehrheit ist mit ihrer beruflichen „Karriere“ – obwohl diese objektiv nicht feststellbar ist – doch zufrieden. Sie empfinden kleine und alltägliche Veränderungen – die von der besseren Behandlung durch Vorgesetzte bis hin zu mehr Kompetenz oder Einkommen reichen – als ausreichend. Dies begründet ihre Zufriedenheit mit dem Leben in Österreich und ihre Tendenz zum Dableiben. |
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
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