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Text als Realie Internationaler Kongress Krems an der Donau, 3. bis 6. Oktober 2000
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
BANK AUSTRIA CREDITANSTALT, WIEN (IBAN AT04 1100 0006 2280 0100, BIC BKAUATWW, BLZ 11000), KONTO-NR. 00622 800 100, BAWAG/ÖSTERREICHISCHE POSTSPARKASSE, WIEN (IBAN AT976000000002365011, BIC OPSKATWW, BLZ 60000) KONTO-NR. 2365.011, DEUTSCHE BANK MÜNCHEN (IBAN DE16 7007 0024 0238 8270 00, BIC DEUTDEDBMUC, BLZ 70070024), KONTO-NR. 2388270
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Text als Realie Internationaler Kongress Krems an der Donau, 3. bis 6. Oktober 2000
![]() ISBN 978-3-7001-3182-3 Print Edition 2003 420 Seiten, zahlreiche SW-Abb., 24x15cm, broschiert, Veröffentlichungen des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit 18, Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 704 € 59,00 Karl Brunner ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Wien und Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung Gerhard Jaritz ist Mitarbeiter des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Im Zentrum des Sammelbandes stehen die Fragen: Was geschah mit Geschriebenem, welche Bedeutung hatte geschriebener Text für Zeitgenossen und Nachfahren, welche materiellen Aspekte spielten bei der Verschriftlichung von Daten und Taten die wichtigste Rolle, welche sind bei der Bearbeitung der Quellen neben den inhaltlichen außerdem zu betrachten? Es geht also um die Funktion der Materialität von Texten, das Problem, welche Rolle TEXT ALS REALIE spielte.
Das Bündel der Antworten ist vielfältig. Eine Urkunde etwa transportierte so nicht nur einen Rechtsinhalt, sondern sie spielte durch ihre spezielle Gestaltung und mehrschichtige Funktion eine Rolle in öffentlichen Räumen. Die Großbibel auf dem Pult und die weggeworfenen Schriftstücke im Müll zeigen nicht nur den mehr oder weniger großen Stellenwert der Memoria, sondern auch den Umgang mit dem Objekt. Texte mussten nicht immer vorgelesen, sie konnten auch bloß gezeigt werden, standen stellvertretend für eine Definitionsmacht. Das Spektrum reicht von altbekannten Fragen nach Wirkung und Einsatz der verschiedenen Text-Medien über die aktuelle Problematik, was man denn in einem konkreten Schriftstück alles vor Augen hatte, bis zur Textmagie, die Dinglichkeit und Inhalt kurzschloss.
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In den Medien:
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