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Die entzauberte Idylle 160 Jahre Wien in der tschechischen Literatur
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
Die entzauberte Idylle 160 Jahre Wien in der tschechischen Literatur
![]() ISBN 978-3-7001-3261-5 Print Edition ISBN 978-3-7001-3371-1 Online Edition 2004 734 Seiten, 24x15cm, broschiert, Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 712, Veröffentlichungen der Kommission für Literaturwissenschaft 24 € 50,– Christa Rothmeier ist Lehrbeauftragte für tschechische Literatur des 20. Jahrhunderts am Institut für Slawistik der Universität Wien und literarische Übersetzerin. Die vorliegende Anthologie enthält signifikante Texte von über vierzig tschechischen Schriftstellern, durch welche das Wien-Bild in der tschechischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts im historischen Wandel rekonstruiert wird. Aus dem in Genre wie Umfang heterogenen Material ergab sich ein thematisch und motivisch kohärentes Textcorpus, in dem sich gegen Wien gerichtete Vorwürfe auf Grund tatsächlich erlebten Unrechts, emotionale Projektionen und deren Relativierung die Waage halten. Den mit wenigen Ausnahmen chronologisch gereihten Textproben sind kurze Biobibliographien der Autoren und Autorinnen vorangestellt. Weiterführende Erklärungen sind in einem Anmerkungsapparat im Anhang enthalten. Im Vorwort der Herausgeberin wird die Rezeption Wiens in der tschechischen Literatur in ihrer gesamten Bandbreite vom literarischen und literarhistorischen Aspekt her untersucht und zum kulturhistorischen Hintergrund in Beziehung gesetzt. Die von der Historikerin Monika Glettler verfasste einleitende Studie „Das tschechische Wien historisch“ dient der Einführung in die sozialgeschichtliche Thematik. Die Anthologie stellt durch die Hinterfragung des Wien-Topos aus tschechischer Sicht einen Beitrag zur Imagologie dar. Sie ermöglicht Einsichten in wienspezifische Themen, die in der österreichischen Literatur weithin ausgeklammert blieben, obwohl die Tschechen bis 1918 einen hohen Anteil an der Bevölkerung der Stadt stellten.
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In den Medien:
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