![]() |
Imperator • Kaiser • Cyesars Die dreisprachigen Vokabulare für Ladislaus Postumus und Maximilian I.
|
![]() |
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
|
||||||||||||||||||||
![]() |
DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
BANK AUSTRIA CREDITANSTALT, WIEN (IBAN AT04 1100 0006 2280 0100, BIC BKAUATWW, BLZ 11000), KONTO-NR. 00622 800 100, BAWAG/ÖSTERREICHISCHE POSTSPARKASSE, WIEN (IBAN AT976000000002365011, BIC OPSKATWW, BLZ 60000) KONTO-NR. 2365.011, DEUTSCHE BANK MÜNCHEN (IBAN DE16 7007 0024 0238 8270 00, BIC DEUTDEDBMUC, BLZ 70070024), KONTO-NR. 2388270
|
Online Edition
Table of Contents ![]() |
Imperator • Kaiser • Cyesars Die dreisprachigen Vokabulare für Ladislaus Postumus und Maximilian I.
![]() ISBN 978-3-7001-3294-3 Print Edition doi:10.1553/3-7001-3294-8
2004 352 Seiten + 28 Farb- und SW-Tafeln, 29,7x21 cm, broschiert, Denkschriften der philosophisch-historischen Klasse 321, Veröffentlichungen der Kommission für Schrift- und Buchwesen, Reihe IV: Monographien, Band 3 € 110,– Oskar Pausch ist Direktor des Österreichischen Theatermuseums i. R. Die vorliegende Publikation ist eine thematische Fortsetzung der
grundlegenden Arbeit über das älteste deutsch-italienische Sprachbuch Georgs
von Nürnberg von 1424, die – ebenfalls als Wiener Denkschrift – 1972
erschienen ist. Diesmal geht es um lateinisch-deutsch-tschechische
Vokabulare für Habsburger im 15. Jahrhundert, zunächst um ein illuminiertes
Glossar für Ladislaus Postumus von Johannes Holubarz (Rom, Cod. pal. lat.
1787) mit einer vermutlich für den jungen Kronprinzen Maximilian
gefertigten Wiener Abschrift (CVP 2945), deren ursprünglich mittel-deutsche
Kolumne bavarisiert ist. Holubarz, u. a. auch in Chroniken Michel Beheims
und Jakob Unrests nachweisbar, kann als für die mitteleuropäische Geschichte
bedeutende Persönlichkeit gesichert werden. Ein kodikologischer Beitrag
öffnet neue Perspektiven zur böhmischen Buchmalerei, zur Entstehung der
Fraktur und zu den Lehrbüchern Maximilians.
Zu Weihnachten 1489 erhielt Maximilian (I.) einen Trialogus (CVP 2868), der
aus der Prager Claretustradition des 14. Jahrhunderts schöpft und im Wiener
Dictionarius trium linguarum von 1513, dem ersten vollständigen
lateinisch-deutsch-tschechischen Glossardruck, eine modernisierte Fassung
besitzt. Alle habsburgischen Glossare zeigen – im Sinne Aeneas Silvius
Piccolominis – eine Abkehr von scholastischer Gelehrsamkeit, sind aber noch
reine Wortlisten. Ihre Überlieferungsgeschichte belegt, dass auch im
15. Jahrhundert ein Kulturgefälle von Böhmen nach Österreich bestand und dass
Wien ein Zentrum des frühen Glossardrucks war.
Dem Kommentar folgt die Erstedition aller oben genannten Traditionen. Diese
öffnet grund-legende Quellen für Slawisten und Germanisten und ist aufgrund
ihrer soziologischen Einbettung und sprachlicher Kompatibilitäten eine
Fundgrube für kulturhistorisch-lexikographische und (inter)linguistische
Forschungen.
|
|
In den Medien:
|
![]() |
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |