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Die Suche nach den Ursprüngen Von der Bedeutung des frühen Mittelalters
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
Die Suche nach den Ursprüngen Von der Bedeutung des frühen Mittelalters
![]() ISBN 978-3-7001-3296-7 Print Edition ISBN 978-3-7001-3369-8 Online Edition 2004 406 Seiten, 29,7x21 cm, broschiert, Forschungen zur Geschichte des Mittelalters 8, Denkschriften der philosophisch-historischen Klasse 322 € 59,-- Walter Pohl ist Direktor des Instituts für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Die Frage „Woher kommen wir?“ ist in allen Epochen gestellt worden; die moderne Geschichtsforschung stellte sich dieser Suche nach den Ursprüngen. Damit etablierte sie sich zugleich als Instanz, die modernen Identitäten eine Grundlage in der Tiefe der Zeit geben konnte. Das Frühmittelalter spielte bei der Begründung nationaler, aber auch anderer Identitäten eine Schlüsselrolle und verstrickte sich so in moderne Projektionen und Ideologien, von denen sie sich erst in den letzten Jahrzehnten schrittweise befreit hat. Der Band sucht in einer Reihe von Beiträgen nach neuen Zugängen und gibt damit einen einzigartigen Überblick über einen zeitgemäßen Umgang mit frühmittelalterlichen Ursprüngen und Identitäten und ihre Bedeutung vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Diskutiert werden u. a. das Problem der ethnischen Interpretation archäologischer und onomastischer Daten, methodische Probleme des Identitäts- und des Germanenbegriffs, die emotionelle Ebene der Identitätsbildung, die Rolle von Frauen in Herkunftsmythen, burgundische, fränkische, sächsische, angelsächsische, skandinavische, normannische und slawische Herkunftsvorstellungen und ihre Ausstrahlung ins spätere Mittelalter, der Ursprung des mittelalterlichen Reiches und seine Identitätswirksamkeit, der Zusammenhang zwischen christlichen und ethnischen Identitäten und die Spuren von Identitätsbildungsprozessen in der handschriftlichen Überlieferung. Herwig Wolfram berührt in seiner Einleitung alle diese Aspekte und zieht zugleich ein Resümee jahrzehntelanger Beschäftigung mit dem Thema.
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In den Medien:
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