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Texts and Identities in the Early Middle Ages
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
BANK AUSTRIA CREDITANSTALT, WIEN (IBAN AT04 1100 0006 2280 0100, BIC BKAUATWW, BLZ 11000), KONTO-NR. 00622 800 100, BAWAG/ÖSTERREICHISCHE POSTSPARKASSE, WIEN (IBAN AT976000000002365011, BIC OPSKATWW, BLZ 60000) KONTO-NR. 2365.011, DEUTSCHE BANK MÜNCHEN (IBAN DE16 7007 0024 0238 8270 00, BIC DEUTDEDBMUC, BLZ 70070024), KONTO-NR. 2388270
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
Texts and Identities in the Early Middle Ages ![]() ISBN 978-3-7001-3747-4 Print Edition ISBN 978-3-7001-3806-8 Online Edition Forschungen zur Geschichte des Mittelalters 12
Denkschriften der phil.-hist. Klasse 344 2006 (ISBN-13: 978-3-7001-3747-4), 460 Seiten, 29,7x21cm, broschiert € 98,– Richard Corradini ist Mitarbeiter des Wittgenstein-Projekts „Ethnische Identitäten im frühmittelalterlichen Europa“ am Institut für Geschichte der Universität Wien Rob Meens unterrichtet Mittelalterliche Geschichte am Instituut Geschiedenis der Universiteit Utrecht Christina Pössel ist Lecturer of Medieval History am Department of Medieval and Modern History Birmingham der University of Birmingham Philip Shaw ist Lecturer am Department of English Language and Linguistics der University of Sheffield Seit sieben Jahren bietet eine Kooperation zwischen dem Institut für Mittelalterforschung der ÖAW und den Universitäten Cambridge, Leeds, Paris I und Utrecht jungen Forschern die Möglichkeit, ihre Projekte gemeinsam zu diskutieren und zu koordinieren. „Texts and Identities“, so der Titel der Kooperation wie auch des Bandes bietet dafür ein breites Passepartout für unterschiedliche Einzelstudien zur frühmittelalterlichen Geschichte, etwa zu historiographischen und hagiographischen Texten, zu monastischer Erinnerungskultur, kirchlicher und weltlicher Gesetzgebung bis hin zu Fragestellungen aus Bereichen wie Liturgie oder Bußpraxis. Die Beiträge untersuchen dabei weniger ein gemeinsames Thema, sondern präsentieren verschiedene Anwendungen eines gemeinsam über Jahre entwickelten methodologischen Instrumentariums der Interpretation von Texten, bei dem vor allem zwei Elemente eine Rolle spielen: Zum einen wurde der Rezeption und der handschriftlichen Überlieferung der Texte große Aufmerksamkeit gewidmet. Zum anderen stand die Problemstellung von Identität, oder besser, von Identifikationsprozessen im Blickfeld, also die Konstruktionen von Identitäten und Differenzen aus der Perspektive von sozialen, politischen und religiösen Gruppen. In der Verbindung dieser beiden Elemente werden Texte nicht nur als Widerspiegelungen ethnischer, sozialer und kultureller Identitäten betrachtet. Ebenso wird auch ihre Funktion untersucht, soziales Handeln mit bestimmten Bedeutungen auszustatten, Ereignisse anzuregen, zu ordnen, abzuändern oder zu verhindern bzw. Handlungsspielräume zu erarbeiten oder einzuengen. Die erhaltenen Texte können daher als Teil von kulturellen Bemühungen gesehen werden, die Gegenwart durch die Konstruktion der Vergangenheit zu formen. Die oft disharmonischen Stimmen mittelalterlicher Autoren ermöglichen es modernen Historikern, etwas von der Pluralität der frühmittelalterlichen Welt wahrzunehmen und die Konflikte, Auseinandersetzungen, Missverständnisse und Verhandlungen, die Eigenheiten und individuellen Wahrnehmungen der Menschen zu verstehen. Die einzelnen Beiträge des Bandes können dabei die Rolle von Texten aus dem frühen Mittelalter zur Gestaltung und Orientierung in einer sich ständig wandelnden Welt illustrieren. |
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In den Medien:
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