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Penser l’autorité des Écritures La polémique de Dharmakīrti contre la notion brahmanique orthodoxe d'un Veda sans auteur
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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Penser l’autorité des Écritures La polémique de Dharmakīrti contre la notion brahmanique orthodoxe d'un Veda sans auteur
![]() ISBN 978-3-7001-3782-5 Print Edition Sitzungsberichte der phil.-hist. Klasse 760
Beiträge zur Kultur- und Geistesgeschichte Asiens 56 2007, 652 Seiten, 22,5x15cm, broschiert € 55,20 Vincent Eltschinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens der ÖAW Vom buddhistischen Philosophen Dharmakīrti (ca. 600–660) sind sieben Werke im Großteil im originalen Sanskrit erhalten, die am meisten die Bereiche der Logik, der Erkenntnistheorie sowie auch der Buddhologie anbelangen. Das mit eigenem Prosakommentar (Svavṛtti) versehene Pramāṇavārttikam, das aus vier Kapiteln besteht, gilt als Dharmakīrti Frühwerk, und soll zweifellos auch als sein bedeutsamstes Werk betrachtet werden. Im ersten Kapitel des Pramāṇavārttikam widmet Dharmakīrti einen langen Exkurs dem Thema der Begründung der Überlieferungsautorität (āgamaprāmāṇya), in dem der berühmte indische Logiker seine eigene Auffassung der Autoritätsbegründung skizziert und in eine lange Auseinandersetzung mit der orthodoxen und ritualorientierten Schule der Mīmāṃsā eingeht. Dabei handelt es sich um eine verheerende Kritik der sogenannten Unverfasstheit (apauruṣeyetā) des Veda unter Betrachtung von vier Themen: angeblich naturgegebene Beziehung zwischen Wort und Gegenstand/Bedeutung (śabdārthasambandha), Ewigkeit der Vedarezitation (vedādhyayana), Unverfasstheit des „sphoṭa“ (gegen die Grammatiker) und der Phoneme (varṇa). Als Hauptteil bietet die Studie eine annotierte französische Übersetzung der Verse 213–268 sowie des angehörigen Eigenkommentars an. Diese Übersetzung wird soziohistorisch sowie ideengeschichtlich eingeführt, und mit verschiedenen Appendices versehen (unter denen eine kritische Edition der tibetischen Version der Passage). Die Studie hat auch zum Zweck, die Bedeutung Dharmakīrtis Werkes aus seinem historischen, ideologischen sowie auch institutionellen Kontext näher einzubetrachten.
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