![]() |
Die Goldfunde aus dem Artemision von Ephesos
|
![]() |
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
|
||||||||||||||||||||
![]() |
DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
BANK AUSTRIA CREDITANSTALT, WIEN (IBAN AT04 1100 0006 2280 0100, BIC BKAUATWW, BLZ 11000), KONTO-NR. 00622 800 100, BAWAG/ÖSTERREICHISCHE POSTSPARKASSE, WIEN (IBAN AT976000000002365011, BIC OPSKATWW, BLZ 60000) KONTO-NR. 2365.011, DEUTSCHE BANK MÜNCHEN (IBAN DE16 7007 0024 0238 8270 00, BIC DEUTDEDBMUC, BLZ 70070024), KONTO-NR. 2388270
|
Online Edition
Table of Contents ![]() |
Die Goldfunde aus dem Artemision von Ephesos ![]() ISBN 978-3-7001-3947-8 Print Edition ISBN 978-3-7001-6810-2 Online Edition Forschungen in Ephesos 12/5
2009, 376 Seiten, 29,7x21cm, broschiert € 113,60 Andrea Pülz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Österreichischen Archäologischen Institut
Aus den Grabungen 1965 bis 1994 im Artemision von Ephesos durch das Österreichische Archäologische Institut (Leitung: A. Bammer) stammen 703 Goldobjekte, die als Votivgaben im Heiligtum niedergelegt wurden. Sie sind zeitlich in die zweite Hälfte des 7. bis in die erste Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr. einzuordnen. Den größten Prozentsatz machen Trachtzubehör und Schmuckstücke aus, die sich in direkt am Körper getragenem oder aber an der Kleidung o. ä. befestigtem Schmuck einteilen lassen. Es überwiegen Appliken oder Plättchen mit unterschiedlichen Motiven, schiffchenförmige Ohrringe, teilweise mit zusätzlichen Verzierungen, kugel- und tropfenförmige Anhänger und Perlen, die mitunter an Früchte erinnern, Nadeln mit blütenartigen Köpfen, Fibeln, die hauptsächlich dem phrygischen "Asia Minor"-Typus entsprechen, "raubvogelförmige" Broschen sowie einige figürliche Objekte (anthropo- und zoomorphe Statuetten). Die vielfältigen Formen und Motive der vorgestellten Goldobjekte beziehen sich großteils auf bestimmte Kategorien der Fauna und Flora, die mit der hier verehrten Gottheit in Verbindung gebracht werden können. Die Vielzahl und -falt an Goldschmuck aus dem Artemision der archaischen Epoche ist einzigartig, gibt es doch kein anderes zeitgleiches Heiligtum mit einer vergleichbaren Funddichte an Goldobjekten. Durch das Einbeziehen der Funde aus den englischen Grabungen im Heiligtum (1904/05) in die Auswertung und Interpretation konnte das Formenspektrum deutlich erweitert und die damit verbundenen Fragestellungen wie die Bedeutung der Goldfunde für den Kult konkretisiert werden. |
![]() |
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |