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Die Entdeckung der indischen Thomas-Christen Zwei italienische Quellen des 16. und 17. Jahrhunderts aus der Wiener Sammlung Woldan (Text, Übersetzung und Kommentar)
Mit einem Anhang zur frühneuzeitlichen Kartographie Indiens von Gerhard Holzer
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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Online Edition
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Die Entdeckung der indischen Thomas-Christen Zwei italienische Quellen des 16. und 17. Jahrhunderts aus der Wiener Sammlung Woldan (Text, Übersetzung und Kommentar)
Mit einem Anhang zur frühneuzeitlichen Kartographie Indiens von Gerhard Holzer ![]() ISBN 978-3-7001-3952-2 Print Edition ISBN 978-3-7001-6147-9 Online Edition Edition Woldan 1
2008, 257 Seiten, 4 Abb., 21x12,8cm, broschiert € 39,20 Robert Wallisch ist Lektor an der Universität Wien und wissenschaftlicher Mitarbeiter der ÖAW Die Thomas-Christen Südindiens, die ihre Kirche auf den gleichnamigen Apostel zurückführen, kamen um 1500 durch das Auftreten der Portugiesen in Malabar wieder in Kontakt mit ihren Glaubensbrüdern im Westen. Die Begegnung der beiden Kulturen – zunächst beiderseits mit großen Hoffnungen verbunden – sollte durch die portugiesische Politik gegen Ende des 16. Jahrhunderts eine unglückliche Wendung nehmen. Der Kirchenstaat der Thomas-Christen, die sich durch Jahrhunderte innerhalb eines hinduistisch-muslimischen Umfeldes erhalten hatten, wurde durch den Zugriff der Abendländer in seinem Gleichgewicht erschüttert, gespalten und seiner eigenen Tradition entfremdet. Die Folgen sind in der konfliktreichen Geschichte der syromalabarischen und syromalankarischen Christen Südindiens bis heute erkennbar. Der vorliegende Band enthält die Edition wichtiger Quellentexte zur frühen Begegnung von Thomas-Christen und Europäern aus der Wiener Sammlung Woldan.
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In den Medien:
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