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Das sogenannte Lukasgrab in Ephesos Eine Fallstudie zur Adaption antiker Monumente in byzantinischer Zeit
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
Das sogenannte Lukasgrab in Ephesos Eine Fallstudie zur Adaption antiker Monumente in byzantinischer Zeit
![]() ISBN 978-3-7001-6555-2 Print Edition ISBN 978-3-7001-6988-8 Online Edition Forschungen in Ephesos IV/4
2010, 641 Seiten, 224 Tafeln, 29,7x21cm, broschiert € 138,00 Andreas Pülz ist Direktor des Instituts für Kulturgeschichte der Antike der ÖAW
Das erstmals im 19. Jahrhundert
untersuchte Lukasgrab südöstlich
des Staatsmarktes von Ephesos
wurde wegen eines kaiserzeitlichen
Reliefs mit der Darstellung
eines Zebus samt sekundär eingetieftem
Kreuz über dem Buckel
des Tieres zunächst als Grabanlage
des Evangelisten bezeichnet.
Aufgrund weiterer Forschungen
wurde schließlich eine Interpretation
als römisches Heroon oder als Tempel favorisiert,
der in frühbyzantinischer Zeit zu einer Kirche umfunktioniert
worden sein soll. Dieses Bild ist allerdings nach den
Untersuchungen der Jahre 1997 bis 2004 großteils zu
revidieren. Bei dem Rundbau handelt es sich vielmehr um
eine Brunnenanlage, die im 2. Jahrhundert nach Christus
inmitten eines von Säulenhallen eingefassten Marktplatzes
errichtet worden ist.
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