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Heilige Berge und Wüsten Byzanz und sein Umfeld. Referate auf dem 21. Internationalen Kongress für Byzantinistik London, 21.–26. August 2006
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
Heilige Berge und Wüsten Byzanz und sein Umfeld. Referate auf dem 21. Internationalen Kongress für Byzantinistik London, 21.–26. August 2006
![]() ISBN 978-3-7001-6561-3 Print Edition ISBN 978-3-7001-6655-9 Online Edition Veröffentlichungen zur Byzanzforschung 16
Denkschriften der phil.-hist. Klasse 379 2009, 112 Seiten, inkl. 6 Textabbildungen und 21 Tafeln mit SW-Abbildungen, 29,7×21cm, broschiert € 52,-- Peter Soustal ist Direktor des Instituts für Byzanzforschung der ÖAW "Heilige Berge und Wüsten" war Thema eines Round Table auf dem 21. Internationalen Kongress für Byzantinistik in London (August 2006). Der Arbeitskreis befasste sich mit geographischen Räumen im Umfeld von Byzanz als Orten, wo Ideale asketischer Lebensweise wie Stille, Schweigen, Meditation, Entfernung von allem Weltlichen, Kampf mit dem Teufel etc. zumindest ansatzweise verwirklicht werden konnten. In den hier gesammelten sieben Beiträgen, die thematisch an der Schnittstelle zwischen Spiritualität, mönchischer Organisation und Kirchenpolitik einerseits und den geographischen Rahmen- bedingungen andererseits liegen, wird Klosterlandschaft in detaillierter Zusammenschau dargeboten. Bei der Auswahl der Beiträge wurde auf Vielfalt Wert gelegt: Koptische Klöster im Oberägypten des 6. Jahrhunderts. Die Mönchsberge Auxentios, Bithynischer Olymp und Kyminas (im Osten bzw. Süden Konstantinopels). Der Berg Galesion, wo der Klostergründer Lazaros nicht nur mit kirchlichen Autoritäten, sondern auch mit den eigenen Mitbrüdern in Konflikt geriet. Der Ganos an der Küste des Marmarameers, der bereits in der Antike als Heiliger Berg bekannt war und als Mönchsberg auch die türkische Landnahme überdauert hat. Das serbische Mönchstum, das im 12.–13. Jh. einen gewaltigen Aufschwung erlebte und sich – von großen Klöstern abgesehen – auch in zahlreichen Höhlenkirchen manifestiert. Gregorios Sinaites, Lehrer der hesychastischen Gebetsmethode im 14. Jh., gründete im byzantinisch-bulgarischen Grenzbereich ein Kloster; dieses hatte nur kurzen Bestand und seine Lage wird immer noch diskutiert. Den Abschluss bilden die aus dem 9. und 10. Jh. stammenden Klöster und Kirchen des sog. "georgischen Sinai" im Nordosten der Türkei.
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In den Medien:
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