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Karl der Große im italienischen Renaissance-Humanismus Die Vita Caroli Magni des Hilarion aus Verona für Francesco Todeschini-Piccolomini
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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Online Edition
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Karl der Große im italienischen Renaissance-Humanismus Die Vita Caroli Magni des Hilarion aus Verona für Francesco Todeschini-Piccolomini
![]() ISBN 978-3-7001-6562-0 Print Edition ISBN 978-3-7001-6925-3 Online Edition Wiener Studien Beihefte 34
Arbeiten zur mittel- und neulateinischen Philologie 10 2010, 141 Seiten, 22,5x15cm, broschiert € 30,40 Wolfgang Strobl ist Gymnasiallehrer in Südtirol
Vermutlich in den späten 70er
oder frühen 80er Jahren des
15. Jahrhunderts beauftragte der
historisch interessierte Kardinal
und Mäzen Francesco Todeschini
Piccolomini (1437/39–1503)
den Mönch und Humanisten
Hilarion aus Verona (um 1444–
um 1484) mit der inhaltlichen
und stilistischen Überarbeitung
einer älteren Vita Caroli Magni,
die ihm nicht mehr zeitgemäß schien. Der Humanist kam
diesem Auftrag nach und schrieb eine eigene Vita des
karolingischen Herrschers. Dabei stützt er sich auf die
klassische Karlsvita Einhards aus dem 9. Jh., dann aber
auch auf die 1461 entstandene Vita Caroli Magni des Florentiner
Humanisten Donato Acciaiuoli (1428–1478). Durch
Zitate römischer Schriftsteller ist der Autor bemüht, dem
Werk ein antikes Kolorit zu verleihen. Die Arbeit bietet eine
textkritische und kommentierte Edition der Vita Caroli des
Hilarion aus Verona sowie des brieflichen Auftragsschreibens
des Piccolomini-Kardinals. Der Edition der Vita ist
eine deutsche Übersetzung beigegeben. Außerdem versucht
der Verfasser die bisher völlig unbekannt gebliebene
Schrift in die historische und geistesgeschichtliche Tradition
einzuordnen. Möglicherweise ist das Werk in den Zusammenhang
der kirchenpolitischen Auseinandersetzungen
zwischen dem Heiligen Stuhl und dem französischen König
Louis XI zu stellen.
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