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Bestattungsbrauchtum und Friedhofsstruktur im Asasif Eine Untersuchung der spätzeitlichen Befunde anhand der Ergebnisse der österreichischen Ausgrabungen in den Jahren 1969–1977
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
BANK AUSTRIA CREDITANSTALT, WIEN (IBAN AT04 1100 0006 2280 0100, BIC BKAUATWW, BLZ 11000), KONTO-NR. 00622 800 100, BAWAG/ÖSTERREICHISCHE POSTSPARKASSE, WIEN (IBAN AT976000000002365011, BIC OPSKATWW, BLZ 60000) KONTO-NR. 2365.011, DEUTSCHE BANK MÜNCHEN (IBAN DE16 7007 0024 0238 8270 00, BIC DEUTDEDBMUC, BLZ 70070024), KONTO-NR. 2388270
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
Bestattungsbrauchtum und Friedhofsstruktur im Asasif Eine Untersuchung der spätzeitlichen Befunde anhand der Ergebnisse der österreichischen Ausgrabungen in den Jahren 1969–1977
![]() ISBN 978-3-7001-6678-8 Print Edition ISBN 978-3-7001-6984-0 Online Edition Denkschriften der Gesamtakademie LIX
Untersuchungen der Zweigstelle Kairo des Österreichischen Archäologischen Instituts XXXIV 2010, 855 Seiten, 30x23cm, broschiert, € 206,00 Julia BUDKA ist freiberufliche Archäologin
Die Untersuchung basiert auf
Ergebnissen der Feldarbeiten des
Österreichischen Archäologischen
Instituts in Zusammenarbeit mit dem
Institut für Ägyptologie der Universität
Wien in Theben-West (Luxor).
Diese Grabungen setzten im Herbst
1969 im östlichen Teil des Asasifs ein
und wurden aufgrund viel versprechender
Ergebnisse bis ins Jahr 1977
mit Feldkampagnen fortgeführt.
Bis auf das 1971 entdeckte, monumentale Grab des Anch-
Hor (TT 414) und die dortigen in situ gemachten Funde
blieben das Fundmaterial, die damit zusammenhängende
Architektur und der Grabungsbefund größtenteils unveröffentlicht.
Insofern war bis zu Beginn der vorliegenden Studie
eines der damals formulierten Forschungsziele noch nicht
eingelöst: die detaillierte Rekonstruktion der strukturellen
und historischen Entwicklung der Nekropole und der
diachronen Entwicklung des Bestattungsbrauchtums.
Die Studie präsentiert die vielfältigen archäologischen
Befunde (Stratigraphie, Architektur, Inventar der Gräber
und Streugut) zum einen im Detail und im jeweiligen,
spezifischen Kontext, zum anderen werden die Bezüge der
Hinterlassenschaften untereinander zu einer interpretativen
Gesamtschau genutzt. Auf diese Weise konnte ein Bild der
vielschichtigen Benutzung des Asasifs zur Zeit der Spätzeit
(8.–3. Jahrhundert v. Chr.) gewonnen werden, das über den
Aussagewert einer Baubeschreibung oder Einzelarbeit zu
Objektgruppen hinausgeht. Durch die kontextuelle Analyse des Fundmaterials ergaben sich wesentliche Neuerkenntnisse
zur materiellen und funerären Kultur der Spätzeit
(z.B. zur Praxis von Beigabenkeramik). Die Arbeit leistet
insgesamt einen Beitrag zur Veranschaulichung der
historischen Entwicklung und sozialen Struktur eines
Friedhofes, seiner vielschichtigen und mehr-funktionalen
Nutzung sowie seiner Integration in das altägyptische Alltagsleben.
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
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