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Mongolische Ethnographica in Wien Die Sammlung Hans Leder im Museum für Völkerkunde Wien
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
BANK AUSTRIA CREDITANSTALT, WIEN (IBAN AT04 1100 0006 2280 0100, BIC BKAUATWW, BLZ 11000), KONTO-NR. 00622 800 100, BAWAG/ÖSTERREICHISCHE POSTSPARKASSE, WIEN (IBAN AT976000000002365011, BIC OPSKATWW, BLZ 60000) KONTO-NR. 2365.011, DEUTSCHE BANK MÜNCHEN (IBAN DE16 7007 0024 0238 8270 00, BIC DEUTDEDBMUC, BLZ 70070024), KONTO-NR. 2388270
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
Mongolische Ethnographica in Wien Die Sammlung Hans Leder im Museum für Völkerkunde Wien
![]() ISBN 978-3-7001-6760-0 Print Edition ISBN 978-3-7001-7018-1 Online Edition Denkschriften der phil.-hist. Klasse 398
Veröffentlichungen zur Sozialanthropologie 13 2010, 68 Seiten, 28x21cm, broschiert € 23,20 Maria-Katharina Lang ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialanthropologie der ÖAW
Die größte Sammlung mongolischer
Ethnographica in Europa geht auf
den österreichischen Forschungsreisenden
Hans Leder (1848–1921)
zurück, den entomologische
Forschungen 1892 von Südsibirien
in die Mongolei führten. Auf weiteren
Reisen in die Nördliche Mongolei
zwischen 1892 und 1905 begann
Leder vorwiegend mongolischbuddhistische
Ritualobjekte
zu sammeln und zu erforschen. Ein Teil dieser Sammlung
befindet sich im Museum für Völkerkunde Wien; weitere
Sammlungsteile werden in ethnographischen Museen in
Deutschland, Tschechien und Ungarn aufbewahrt. In dem
auf einem Projektbericht basierenden Buch werden bisher
unveröffentlichte Archivdokumente und Abbildungen von
Objekten dieser Sammlung, ein Einblick in die Biographie
des Sammlers und die verzweigte Geschichte der Sammlung
sowie die Ikonographie der Artefakte publiziert. Die
Einzigartigkeit der Sammlung liegt in der Momentaufnahme
der religiösen Alltagskultur in der Nordmongolei um
1900. Dieser Teil der mongolischen Kultur wurde zunehmend
verdrängt und in den späten 1930er Jahren zu einem
großen Teil zerstört. Der Umgang mit sakralen Objekten
und deren Bedeutung nach Einführung der Demokratie
1990 wird in dem vorliegenden Buch thematisiert.
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |