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Funde und Befunde aus dem Schachtbrunnen im Hamam III in Ayasuluk/Ephesos Eine schamanistische Bestattung des 15. Jahrhunderts
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
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Online Edition
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Funde und Befunde aus dem Schachtbrunnen im Hamam III in Ayasuluk/Ephesos Eine schamanistische Bestattung des 15. Jahrhunderts
![]() ISBN 978-3-7001-6763-1 Print Edition ISBN 978-3-7001-6919-2 Online Edition Archäologische Forschungen 16
Denkschriften der phil.-hist. Klasse 389 2010, 96 Seiten, zahlreiche Farb- und SW-Abb., 29,7x21cm, broschiert, mit Register € 31,20 Sule Pfeiffer-Tas war bis 2007 Stellvertreterin der Grabungsleitung von Ephesos, ist freie Mitarbeiterin am Institut für Kulturgeschichte der Antike der ÖAW und Dozentin für Kunstgeschichte mit Schwerpunkt selcukisch-osmanische Kunst und Archäologie an der Atilim Universität in Ankara
Die vorliegende Publikation der
Funde und Befunde aus einem
Schachtbrunnen und einer Grabung
vor dem Präfurnium des sog. Hamam
III in Ayasuluk/Ephesos macht eine
bisher singuläre Bestattung bekannt,
welche aus mehreren Gründen
besonderes Interesse verdient.
Die beiden menschlichen Individuen
aus dem Schachtbrunnen, die
gemeinsam mit einem edlen
Reitpferd und einem Hund um die Mitte des 15. Jahrhunderts
nach offensichtlicher Schändung der Leichen beigesetzt
wurden und die beider seits des Präfurniums im damals schon
aufgegebenen Hamam aufgestellten zwei Pferdeschädel
sind vor einem schamanisti schen Hintergrund zu verstehen,
der bei den Turkvölkern in vorosmanischer Zeit mehrfach
dokumentiert ist und auf alte Wurzeln zurückgeht. Damit
erhellt der Befund die historischen und kulturellen Umbrüche,
die den Beginn der osmanischen Herrschaft in Ayasuluk
kennzeichnen.
In Zusammenarbeit von Archäologie, Anthropologie, historischer
Veterinärmedizin und Chemie werden alle Fundgruppen
untersucht und das Spektrum der Probleme, die sich aus
der Sachlage ergeben, nachvollziehbar aufbereitet.
Trotz des teilweise hypothetischen Charakters der vorgelegten
Interpretationen ist die Publikation dieses interessanten
Befundes vor der Publikation der Gesamtergebnisse dieser Badeanlage angezeigt, weil dadurch weiter führende
Frage stellungen neue Impulse erfahren können.
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
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