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„Anschluss“ März/April 1938 in Österreich
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
„Anschluss“ März/April 1938 in Österreich
![]() ISBN 978-3-7001-6768-6 Print Edition ISBN 978-3-7001-6975-8 Online Edition Denkschriften der philosophisch-historischen Kommission 404
Kulturforschungen 1 2010, 179 Seiten, 30x21 cm, broschiert € 39,– Werner WELZIG ist Herausgeber des FACKEL-Textwörterbuches. Als Sprecher des Zentrums Kulturforschungen hat er den Band initiiert und die Reihe begründet Hanno Biber ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kommission Fackellex und am Institut für Corpuslinguistik und Texttechnologie der ÖAW Claudia Resch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kommission Fackellex und am Institut für Corpuslinguistik und Texttechnologie der ÖAW
Aus unterschiedlichen Perspektiven
beschäftigt sich der vorliegende,
aus einer Veranstaltung des
ZK-Zentrum Kulturforschungen
der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften hervorgegangene
Band mit dem, was im März / April
1938 in Österreich zu sehen und zu
hören, zu erleben und zu erleiden
war. Das Interesse setzt bei der in
den Fotoalben der Wiener Polizei
dokumentierten Veränderung des polizeilichen Blickes
auf den öffentlichen Raum an, bei der graphischen und
sprachlichen Eigenart nationalsozialistischer Flugblätter,
beim audiovisuellen Medium der „Wochenschau“, bei den
musikalischen Elementen der großen „Anschluss“- Inszenierungen,
bei den Demütigungsritualen der „Reib partien“
und anderer pogromartiger Ausschreitungen und bei der
ästhetischen Ambition in der Nutzung zentraler historischer
Räume wie dem zur „Thingstätte Großdeutschlands“
erklärten Wiener Heldenplatz. Der innovative Charakter
dieses Bandes liegt in der Tatsache begründet, dass die
Beiträgerinnen und Beiträger aus unterschiedlichen
Disziplinen mit ihrer Sicht auf den „Anschluss“ Ansätze zu
einem zeithistorischen Thema entwickelt haben, das als
solches nicht primär in ihrem Fach angesiedelt ist.
Hanno BIBER (AAC-Austrian Academy Corpus/Kommission
zur Herausgabe eines Textwörterbuches der ›Fackel‹):
„Aufbruch der Phrase zur Tat“– Kommunikationsmaßnahmen
und sprachliche Formungen der nationalsozialistischen
Machtübernahme in Österreich; Dieter HECHT
(Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte):
Demütigungsrituale – Alltagsszenen nach dem „Anschluss“ in Wien; Monika KRÖPFL (Kommission
für Musikforschung): Funktion und Ritual – Musik in
Massen veranstaltungen der NSDAP in Wien; Andreas
NIERHAUS (Kommission für Kulturwissenschaften und
Theatergeschichte): Der „Anschluss“ und seine Bilder – Inszenierung, Ästhetisierung, Historisierung; Michaela
RAGGAM-BLESCH (Kommission für Kultur wissenschaften
und Theatergeschichte): Das „Anschluss“-Pogrom in
den Narrativen der Opfer; Christian RAPP (AAC-Austrian
Academy Corpus): Der Blick der Exekutive – Bilder der
Wiener Polizei vom Frühjahr 1938; Stefan SCHMIDL
(Kommission für Musikforschung): Hymne und Marsch –
Musikalische Signifikanten in der medialen Inszenierung
des „Anschlusses“; Werner TELESKO (Kommission für
Kunstgeschichte): Der „Anschluss“ Österreichs und
die Tradition der „Reichsidee“
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In den Medien:
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A-1011 Wien, Postgasse 7/4
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