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Europa und Palästina 1799–1948: Religion – Politik – Gesellschaft Europe and Palestine 1799–1948: Religion – Politics – Society
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Postgasse 7/4
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
Europa und Palästina 1799–1948: Religion – Politik – Gesellschaft Europe and Palestine 1799–1948: Religion – Politics – Society
![]() ISBN 978-3-7001-6804-1 Print Edition ISBN 978-3-7001-6920-8 Online Edition Archiv für österreichische Geschichte 142
2010, 376 Seiten, 22,5x15cm, broschiert € 49,– Barbara HAIDER-WILSON ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Historischen Kommission der ÖAW Dominique TRIMBUR ist freier Mitarbeiter am französischen Forschungszentrum, Jerusalem
Das Zusammentreffen von Okzident
und Orient als eines der
Themen unserer Zeit wird in
dem vorliegenden Sammelband
hinsichtlich des Raumes Palästina
historisch thematisiert. Die
Beiträge von zwölf Autorinnen
und Autoren aus Deutschland,
Frankreich, Israel, Italien, Österreich,
Russland und der Schweiz
beschäftigen sich mit einer Zeitspanne,
in der das übliche religiöse Interesse am Land
der Bibel und christlichen Geschichte eingebunden wurde
in einen viel größeren, vor allem kulturell und politisch
ausgerichteten Diskurs, der nicht nur von den westlichen
Kirchen, sondern von den europäischen Gesellschaften
insgesamt geführt wurde. Im Palästina des 19. und frühen
20. Jahrhunderts wurden vielerlei Kräfte wirksam: Seit
1516/17 Bestandteil des Osmanischen Reiches, wurde die
kleine Region im Nahen Osten seit dem 19. Jahrhundert,
vor allem seit dem Jahr 1840, eine Frage der Weltpolitik.
Stellte die Integrität des Osmanischen Reiches auch eine
politische Leitlinie für die europäischen Mächte dar, so
hinderte dies keine daran, sich an dem Wettlauf um Einfluss
in Palästina zu beteiligen. Immer mehr Reisende und
Pilger zogen in das „Heilige Land“, immer mehr kirchliche(Missions-)Vertreter ließen sich vor Ort nieder, immer
mehr Vereine mit konfessioneller und wissenschaftlicher Zielrichtung wurden gegründet, immer mehr einschlägige
Publikationen gedruckt. Das Thema „Europa
und Palästina“ stellt somit keine Einbahnstraße dar,
sondern ist als Bindeglied zwischen europäischer und
außereuropäischer Geschichte unter den Gesichtspunkten
einer modernen „Internationalen Geschichte“
wie auch der neuen Fokussierung der Kirchen- und
Religionsgeschichte zu sehen.
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