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Nationalgeschichte als Artefakt
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |
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DATUM, UNTERSCHRIFT / DATE, SIGNATURE
BANK AUSTRIA CREDITANSTALT, WIEN (IBAN AT04 1100 0006 2280 0100, BIC BKAUATWW, BLZ 11000), KONTO-NR. 00622 800 100, BAWAG/ÖSTERREICHISCHE POSTSPARKASSE, WIEN (IBAN AT976000000002365011, BIC OPSKATWW, BLZ 60000) KONTO-NR. 2365.011, DEUTSCHE BANK MÜNCHEN (IBAN DE16 7007 0024 0238 8270 00, BIC DEUTDEDBMUC, BLZ 70070024), KONTO-NR. 2388270
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Online Edition
Table of Contents ![]() |
Nationalgeschichte als Artefakt ![]() ISBN 978-3-7001-6525-5 Print Edition ISBN 978-3-7001-6784-6 Online Edition Zentraleuropa-Studien 12
2009, 448 Seiten, 22,5x15cm, broschiert € 40,– Hans Peter Hye ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission der ÖAW Brigitte Mazohl ist Professorin am Institut für Geschichte der Universität Innsbruck Jan Paul Niederkorn ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission der ÖAW
Michele Metzeltin
S. 247 - 268 Published Online: 2009/11/05 10:55:27 Object Identifier: 0xc1aa500d 0x0022a4dc Der Sammelband versucht in vergleichender Perspektive die Genese der "großen (nationalen) Meistererzählungen" in Italien, Deutschland und Österreich seit etwa 1800 über alle historischen Bruchlinien hinweg bis in die jüngste Vergangenheit nachzuzeichnen. Er gibt zunächst einen gesamteuropäischen Überblick über die Zusammenhänge von Nationalismen und Nationalgeschichtsschreibungen, versucht danach jeweils anhand ausgewählter Beispiele Übergänge der Fragestellungen von der Universal- zur Nationalgeschichte nachzuzeichnen und von da aus die "Erfindungen" der Nationalgeschichten aufzuspüren. Ein weiterer Abschnitt sucht nach Parallelen in den nationalen Literaturgeschichten. Der fünfte Teil widmet sich der Frage, ob das Nationalstaatsparadigma nach 1945 ein Ende gefunden hat oder in neuer Form weiterbestand. Er findet seinen ergänzenden Abschluss in einem Überblick über die west- und mitteleuropäischen zeitgeschichtlichen Historiographien im Rahmen der europäischen Integration. In allen Beiträgen werden die Wandlungen der zentralen Fragestellungen und "Paradigmenwechsel" – insgesamt also der "Gedächtnisorte" – deutlich, die die kollektiven Erinnerungen immer wieder prägen. …
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Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, +43-1-512 9050, Fax +43-1-515 81/DW 3400 http://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at |