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Franz Kroller Sternwarte

 Traiskirchen

 

Kategorie

Ort

Volkssternwarte

Bräuhausgasse, 2514 Traiskirchen

Geogr. Länge Ost:

-16° 17' 39''

Geogr. Breite Nord:

+48° 00' 09''

Seehöhe:

214 m


Betreiber: Arbeitsgemeinschaft der Franz Kroller- Sternwarte



Ausstattung:

Hauptfernrohre in der 3,5m Kuppel auf Montierung 10micron GM3000, mit Computerverbindung: 
TS RC Reflektor 257/2000mm, 
Takahashi Refraktor 120/900mm,
Zusätzlich: transportables Meade LX 200 GPS (250/2800mm)
Sonnenfilter Coronado Solarmax 60.
In einem Arbeitsraum steht eine Bibliothek zur Verfügung.
Aktivitäten: In den Jahren 1997 und 1998 wurde die Sternwarte saniert, 2003 der Rest des Gebäudes. Im Sommer 2016 wurden neue Teleskope montiert, die bequem über einen PC gesteuert werden können. Betreut wird die Sternwarte von ehrenamtlichen Mitgliedern, die neben Programm- auch Sonderführungen anbieten.

Entstehungsgeschichte:
In den Jahren 1966 bis 1967 errichtete die Stadtgemeinde Traiskirchen auf Initiative des Schuldirektors Franz Kroller eine Volkssternwarte auf dem neuen Kulturheim im Stadtzentrum. Sie ist die erste und älteste Volkssternwarte Niederösterreichs. 1967 wurde die Sternwarte (Hauptfernrohr: Fraunhofer-Refraktor 110/1650 mm) feierlich eröffnet, die erste Leitung oblag Franz Kroller. Im Laufe der Jahre wurde das Instrumentarium verändert und erweitert, wobei besonderes Augenmerk auf das Hauptfernrohr gelegt wurde: 1971 war dies ein Merz-Refraktor 125/1750 mm, 1975 ein Jaegers-Refraktor 152/1524 mm und ab 1980 ein Maksutov-Spiegelteleskop 300/3000 mm in Verbindung mit dem Jaegers-Refraktor. 1980 übernahm Wilhelm Imre die Leitung der Sternwarte, die dann ab 1984 gemeinsam von Günter Bischof, Christian Handler und Karl Hofstetter fortgeführt wurde. Zum 20-jährigen Jubiläum im Jahr 1987 erhielt die Sternwarte den Namen "Franz Kroller -Sternwarte". 1988 erfolgte die Einrichtung eines EDV-Systems, das 1991 umgebaut und aufgerüstet wurde. 1994 verlieh die Stadt Traiskirchen den Mitarbeitern der Sternwarte den Kulturpreis. Das Team der ehrenamtlichen Mitglieder wurde nach und nach durch Klaus Hense, Patrick Winkler, Katharina Fischer und Christoph Ledinger ergänzt. Natürlich wurde die Modernisierung der Ausrüstung vorangetrieben, so hat zum Beispiel die Anschaffung eines Coronado-Sonnenfilters 2008 das Niveau der Sonnenbeobachtung auf eine neue Stufe gehoben. Vorausschauend auf das 50jährige Bestandjubiläum wurde im Sommer 2016 das Instrumentarium in der Kuppel getauscht: Eine moderne, über den PC steuerbare Montierung trägt zwei Teleskope modernster Bauart. Fritz Amtmann ergänzt seitdem das Führungsteam.
Quellen:

1

Neues von der Volkssternwarte, Franz Kroller, Mitteilung der Volkssternwarte
  2 Erhebungsblatt

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