Brigitta MADER


Die Prähistorische Kommission der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften 1878-1918



ISSN 0065-5376
Print Edition

ISBN 978-3-7001-7768-5
Print Edition
ISBN 978-3-7001-8426-3
Online Edition
Mitteilungen der Prähistorischen Kommission 86 
2018,  609 Seiten, 29,7x21cm, zahlr. Farb- und s/w-Abb., broschiert
€  149,00   
     

Brigitta MADER
ist frei assoziierte Mitarbeiterin des Teams Forschungsgeschichte am Institut OREA der ÖAW


Als vor rund 150 Jahren erste archäologische Aktivitäten von der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften (heute ÖAW) durchgeführt wurden, befand sich die prähistorische Archäologie noch auf dem Weg zur eigenständigen Wissenschaftsdisziplin. Durch die Erforschung der Geschichte der Menschheit, deren hohes Alter gerade erst durch Darwin und die neuesten Erkenntnisse der Geologie bestätigt worden war, kam eine Vielzahl neuer Fragen auf. Die Antworten darauf sollte die Urgeschichtsforschung liefern. Aus diesem Grund regte Ferdinand von Hochstetter (1829−1884), Geologe und Intendant des Naturhistorischen Hofmuseums, an der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften die Einsetzung einer Prähistorischen Kommission an, deren Aufgabe es sein sollte, urgeschichtliche Forschungen und Ausgrabungen im österreichischen Teil der Monarchie zu unternehmen. Hochstetters Idee fiel auf fruchtbaren Boden. Der vorliegende Band stellt zum ersten Mal die Geschichte der Prähistorischen Kommission dar. Von ihrer Gründung im Jahr 1878 bis zum Ende der Habsburger Monarchie 1918 führte die Prähistorische Kommission an über hundert Fundstellen in Böhmen, Mähren, dem heutigen Österreich, der Südsteiermark, Krain, dem Küstenland (Hinterland von Triest, Istrien) und Dalmatien zum Teil mehrere Jahre in Anspruch nehmende Ausgrabungen durch. Damit trug sie nicht nur wesentlich zur Entwicklung der Urgeschichte als eigenständiges Fach bei, sondern schuf durch ihre aus heutiger Sicht internationale Tätigkeit auch die Grundlage der prähistorischen Forschung für die Nachfolgestaaten der Monarchie. Diese Erfolgsgeschichte wird anhand von bisher unveröffentlichtem und unbekanntem Archivmaterial dokumentiert. Im ersten Teil des Buches werden Gründung, Organisation und Tätigkeit der Kommission dargestellt und auch Stand und Entwicklung der österreichischen Urgeschichtsforschung bzw. prähistorischen Archäologie im Kontext der europäischen Forschungslandschaft beleuchtet. Der zweite Teil ist ein ausführlicher Katalog aller von 1878 bis 1918 erfolgten Ausgrabungen, der einen lebendigen Einblick in die Pionierzeit prähistorischer Forschung vermittelt. Kurzbiographien der Ausgräber und zahlreiche Abbildungen von Ausgräbern, Ausgrabungsstätten und Funddokumentationen vervollständigen das Szenarium der Prähistorischen Kommission, deren Mitglieder und Mitarbeiter sich in weitsichtiger Weise für die Erforschung der Menschheitsgeschichte und die Etablierung einer neuen Wissenschaftsdisziplin eingesetzt haben.

Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Austrian Academy of Sciences Press
A-1011 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel. +43-1-515 81/DW 3402-3406, Fax +43-1-515 81/DW 3400
https://verlag.oeaw.ac.at, e-mail: verlag@oeaw.ac.at

When the first archaeological activities were carried out by the Imperial Academy of Sciences (now the Austrian Academy of Sciences) some 150 years ago, prehistoric archaeology was still on its way to becoming an independent scientific discipline. The great antiquity of the history of mankind had just been confirmed by Darwin and the latest findings of geology raised a number of new questions. The answers would be provided by prehistoric research. For this reason Ferdinand von Hochstetter (1829−1884), geologist and director of the Natural History Court Museum at the Academy, encouraged the establishment of a Prehistoric Commission, whose duty would be to undertake prehistoric research and excavations in the Austrian parts of the monarchy. Hochstetter’s idea fell on fertile ground. This volume represents a detailed and accurate history of the Prehistoric Commission for the first time. From its founding in 1878 until the end of the Habsburg monarchy in 1918 the Prehistoric Commission conducted excavations at over one hundred sites in Bohemia, Moravia, present-day Austria, southern Styria, Carniola, the Austrian littoral (the hinterlands of Trieste and Istria) and Dalmatia, some of which lasted many years. Thus it not only contributed significantly to the development of prehistory as an independent field of research, but also laid the foundations of prehistoric research for the successor states of the monarchy. The book documents this success story on the basis of previously unpublished and unknown archival material. In its first part the establishment, organisation and activities of the Commission are presented. The status and development of Austrian prehistoric research and archaeology in the context of European research are also discussed. The second part is a detailed catalogue of all excavations which took place from 1878 to 1918 and gives a vivid insight into the pioneering days of prehistoric archaeology. Short biographies of researchers and numerous pictures of excavators, excavations and finds documentation complete the image of the Prehistoric Commission, whose forward-thinking members and staff strove to gain insight into the history of mankind and to establish a new scientific discipline.

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Als vor rund 150 Jahren erste archäologische Aktivitäten von der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften (heute ÖAW) durchgeführt wurden, befand sich die prähistorische Archäologie noch auf dem Weg zur eigenständigen Wissenschaftsdisziplin. Durch die Erforschung der Geschichte der Menschheit, deren hohes Alter gerade erst durch Darwin und die neuesten Erkenntnisse der Geologie bestätigt worden war, kam eine Vielzahl neuer Fragen auf. Die Antworten darauf sollte die Urgeschichtsforschung liefern. Aus diesem Grund regte Ferdinand von Hochstetter (1829−1884), Geologe und Intendant des Naturhistorischen Hofmuseums, an der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften die Einsetzung einer Prähistorischen Kommission an, deren Aufgabe es sein sollte, urgeschichtliche Forschungen und Ausgrabungen im österreichischen Teil der Monarchie zu unternehmen. Hochstetters Idee fiel auf fruchtbaren Boden. Der vorliegende Band stellt zum ersten Mal die Geschichte der Prähistorischen Kommission dar. Von ihrer Gründung im Jahr 1878 bis zum Ende der Habsburger Monarchie 1918 führte die Prähistorische Kommission an über hundert Fundstellen in Böhmen, Mähren, dem heutigen Österreich, der Südsteiermark, Krain, dem Küstenland (Hinterland von Triest, Istrien) und Dalmatien zum Teil mehrere Jahre in Anspruch nehmende Ausgrabungen durch. Damit trug sie nicht nur wesentlich zur Entwicklung der Urgeschichte als eigenständiges Fach bei, sondern schuf durch ihre aus heutiger Sicht internationale Tätigkeit auch die Grundlage der prähistorischen Forschung für die Nachfolgestaaten der Monarchie. Diese Erfolgsgeschichte wird anhand von bisher unveröffentlichtem und unbekanntem Archivmaterial dokumentiert. Im ersten Teil des Buches werden Gründung, Organisation und Tätigkeit der Kommission dargestellt und auch Stand und Entwicklung der österreichischen Urgeschichtsforschung bzw. prähistorischen Archäologie im Kontext der europäischen Forschungslandschaft beleuchtet. Der zweite Teil ist ein ausführlicher Katalog aller von 1878 bis 1918 erfolgten Ausgrabungen, der einen lebendigen Einblick in die Pionierzeit prähistorischer Forschung vermittelt. Kurzbiographien der Ausgräber und zahlreiche Abbildungen von Ausgräbern, Ausgrabungsstätten und Funddokumentationen vervollständigen das Szenarium der Prähistorischen Kommission, deren Mitglieder und Mitarbeiter sich in weitsichtiger Weise für die Erforschung der Menschheitsgeschichte und die Etablierung einer neuen Wissenschaftsdisziplin eingesetzt haben.

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