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Archaeologia Austriaca 102/2018Zeitschrift zur Archäologie Europas
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Estella Weiss-Krejci, Barbara Horejs |
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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Austrian Academy of Sciences Press
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Archaeologia Austriaca 102/2018, pp. 201-226, 2018/12/17
Zeitschrift zur Archäologie Europas
Journal on the Archaeology of Europe
Die villa rustica von Halbturn war eine der ersten römerzeitlichen Fundstellen Österreichs, welche in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren mittels integrierter archäologischer Prospektion untersucht wurden. Aufgrund der Fortschritte im Bereich der nicht-invasiven Methoden großflächiger archäologischer Prospektion wurde drei Jahrzehnte später die Landschaft der villa rustica erneut systematisch prospektiert. Dabei konnten auf einem Gebiet von mehreren Quadratkilometern archäologische Spuren verschiedener Epochen dokumentiert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass eine großflächige integrierte Prospektion auf der Landschaftsebene selbst im Areal einer längst bekannten Fundstelle für neue Erkenntnisse sorgen kann. Neben der besseren Datenqualität und damit einhergehenden neuen Details zu den schon bekannten Siedlungs- und Grabplätzen erscheint vor allem die Tatsache wichtig, dass der landschaftsarchäologische Ansatz einen völlig neuen Blickwinkel auf archäologische Hinterlassenschaften ermöglicht. Eine erste Übersicht der Resultate wird in dieser Arbeit vorgelegt.
Keywords: Archäologische Prospektion, Geophysik, Fernerkundung, integrierte Interpretation von Prospektionsdaten, Halbturn, Burgenland, Österreich