• Österreichische Geographische Gesellschaft

Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft
Annals of the Austrian Geographical Society

Band 160 (Jahresband), Wien 2018
Volume 160 (Annual volume), Vienna 2018

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Die Fachzeitschrift "Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft" (früher "Mitteilungen der k.k. Geographischen Gesellschaft in Wien")

• ist das wichtigste regelmäßig erscheinende Organ der "Österreichischen Geographischen Gesellschaft", erscheint seit 1857 und ist die älteste noch existierende Fachzeitschrift geographischen Inhaltes im deutschen Sprachraum,
• vermittelt neue Erkenntnisse aus allen Bereichen der Geographie, Kartographie und verwandter Raumwissenschaften,
• informiert über Fachfragen in Forschung und Lehre, nationale und internationale geographische Aktivitäten, sowie Personalia,
• erscheint im Umfang von mindestens 400 Druckseiten (mit Kartenbeilagen) im Jahr

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Mitteilungen der Österreichischen Geographischen GesellschaftAnnals of the Austrian Geographical Society
ISSN 0029-9138
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ISSN 0029-9138
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ISBN 978-3-901313-31-8
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ISBN 978-3-7001-8578-9
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Die Anatomie urbaner Immobilienpreisregime. Komparative Analyse von Fundamentalfaktoren und institutionellen Rahmenbedingungen in Linz und Salzburg

    Andreas Van-Hametner , Christian Zeller

Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft Band 160/2018, pp. 57-90, 2019/04/30

Band 160 (Jahresband), Wien 2018
Volume 160 (Annual volume), Vienna 2018

doi: 10.1553/moeg160s57

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Abstract

Die steigenden Eigentums- und Mietpreise sind in vielen Städten in Europa, so auch in Österreich, ein gesellschaftliches Schlüsselproblem. Mittlerweile sind neben den Metropolen auch kleine und mittlere Städte von dieser Entwicklung betroffen. Am Beispiel der Städte Linz und Salzburg zeigen wir die spezifischen Immobilienpreisentwicklungen auf und analysieren, welche Beziehung die Preisentwicklung zu Angebot und Nachfrage hat. Wir argumentieren, dass die fundamentalen sozioökonomischen Bedingungen und Prozesse die Preisentwicklung in Städten nur bedingt erklären können, sondern die institutionellen Rahmenbedingungen entscheidend sind. Die Immobilienpreise in Städten sind demnach sowohl Ausdruck der allgemeinen Entwicklung als auch der spezifischen urbanen Bedingungen. Außerdem zeigen wir, dass sich die regionalpolitischen Antworten auf die Preissteigerungen gleichen und dem Trend der Preissteigerungen wenig wirksame Maßnahmen entgegenstellen. Methodisch stützen wir uns auf eine komparative Analyse ausgewählter Fundamentalfaktoren der Angebots- und Nachfrageseite sowie der Preise in den Bereichen Eigentum und Miete. Wir identifizieren die spezifischen Entwicklungen der Fundamentalfaktoren in Linz und Salzburg und stellen diese den regionalen Preisentwicklungen gegenüber. Daraus leiten wir ab, dass der Erklärungsgehalt dieser Fundamentaldaten unzureichend ist. Mit Hilfe einer Analyse der institutionellen Veränderungen im Bereich der Wohnpolitik in beiden Städten zeigen wir, dass die unterschiedliche Entwicklung der Preise auch Ausdruck dieser jeweils spezifischen urbanen institutionellen Bedingungen ist.

Keywords: Wohnungsmarkt, Fundamentaldaten, Immobilienpreise, Finanzialisierung, Institutionen, Österreich, Salzburg, Linz