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Ägypten und Levante XXX
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![]() Manfred Bietak ist emer. Professor für Ägyptologie an der Uni Wien |
Die Zeitschrift Ägypten und Levante wurde im Jahr 1990 von Manfred Bietak begründet, um den Forschungen zu den Kulturkontakten zwischen Ägypten und seinen Nachbarländern sowie der ägyptisch-kanaanäischen Hybridkultur, wie sie vor allem bei den österreichischen Ausgrabungen in Tell el-Dab’a zutage trat, eine Publikationsplattform zu bieten. Von Anfang an war die Zeitschrift international und interdisziplinär ausgerichtet. Das Themenfeld geht über die ursprüngliche Kernthematik weit hinaus und umfasst sowohl Vorberichte und Berichte zu archäologischen Grabungen in Ägypten und dem gesamten Vorderen Orient sowie Nubien und dem Sudan, wie auch Artikel zu allen Aspekten der ägyptischen und nahöstlichen Archäologie, Geschichts- und Kulturwissenschaft. Der Fokus liegt auf der pharaonischen Zeit, jedoch sind sowohl Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte der genannten Regionen wie auch zur nachpharaonischen Antike möglich. Dazu wird ein weites Feld an naturwissenschaftlichen Themen abgedeckt, von Fragen der C14-Datierung über materialkundliche Untersuchungen bis hin zu archäobotanischen, archäozoologischen und anthropologischen Arbeiten. Ägypten und Levante erscheint einmal jährlich im Druck und online. Die Redaktion ist bemüht, eingereichte Artikel möglichst zeitnah zu publizieren. Beiträge sind in Deutsch, Englisch oder Französisch einzureichen. Buchbesprechungen und Rezensionen werden nicht publiziert. Alle eingereichten Artikel werden einem internationalen peer-review Verfahren gemäß den Qualitätsstandards der Österreichischen Akademie der Wissenschaften unterzogen. |
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Ägypten und Levante 30, pp. 301-311, 2020/12/29
Internationale Zeitschrift für ägyptische Archäologie und deren Nachbargebiete
International Journal for Egyptian Archaeology and Related Disciplines
Jubiläumsausgabe – 30 Jahre Ägypten und Levante
Anniversary Edition – 30 Years of Egypt and the Levant
Since the first edition of the Amarna Letters, the location of the “land of Yarimuta” mentioned by the ruler of Byblos Rib-Addi has been a thorny and debated issue. In the last century this fabled territory, from which Rib-Addi expects to receive food and soldiers, has been identified with several locations across both Egypt and the Levant. This study reassesses all pieces of information revealed by Rib-Addi on both Yarimuta and its commissioner Yanhamu. It then re-analyses them, with a focus on the working history of Yanhamu in the Amarna letters, and how it places Yarimuta in the proximity of the Egyptian centre of Gaza. After having countered the locations that have been proposed until now, the article advances a different and more fitting identification: the Yarkon River Valley.
Keywords: Yanhamu; Amarna; Yarimuta; Proximity Principle; Aphek; Jaffa