• Thomas Olechowski (Hgg.)

Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs
15. Jahrgang
Heft 2 / 2025

Zeitschrift der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

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Die „Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs“ wurden als Zeitschrift der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs gegründet. Seit 2011 erscheinen die „BRGÖ“ zweimal jährlich sowohl in einer Printfassung als auch online; in der Regel ist ein Band einem besonderen Thema gewidmet, während der zweite Band vermischte Beiträge enthält.

Der aktuelle Band enthält die Ergebnisse einer Tagung, die am 7. und 8. November 2024 an der ÖAW zum Thema „Juristinnen und Juristen als Menschen. Zwischen privatem Umfeld und öffentlichem Wirken“ abgehalten wurde. Dabei wurden sowohl ausgewählte juristische Lebensläufe dargestellt als auch methodische Fragen behandelt. Der Bogen reicht vom römischen Juristen Gaius (J. Platschek) über Bartolus de Sassoferato (S. Lepsius), Johann Baptist Suttinger (Ch. Neschwara), Joseph von Würth (J. Pauser), Joseph von Schey (V. Halbwachs), Josef Hupka (C. Draschan-Mitwalsky), Hans Kelsen (Th. Olechowski) und Robert Bartsch (G. Kohl) bis zu Margareta Haimberger (G. Schneider) und Leopoldine Schmidt (A. Ziegerhofer). Ph. Scheibelreiter untersucht die familiären Bindungen zweier römischer Juristen zum Kaiserhaus, K. Staudigl-Ciechowicz stellt ein Projekt zu Professorengattinnen und A. Waldstätten eines zu Wiener Gerichtspräsidenten vor. Den Abschluss bildet eine Untersuchung von Ch. Schmetterer zu autobiographischen Darstellungen österreichischer Jurist:innen.

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Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs15. JahrgangHeft 2 / 2025


ISBN 978-3-7001-5116-6
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Leopoldine Schmidt „Fräulein Schmidt ist die erste Dame, die an der Grazer Juridischen Fakultät den Doktorgrad erlangt.“

    Anita Ziegerhofer

Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs 15. Jahrgang Heft 2/2025, pp. 479-491, 2025/11/28

Zeitschrift der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

doi: 10.1553/BRGOE2025-2s479

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Abstract

Leopoldine Schmidt was the first female graduate of the Faculty of Law in Graz. She graduated on 14 July 1923. By chance, the author came across Leopoldine Schmidt’s personal file and, after researching other archives, was able to reconstruct her life almost completely. Born in the monarchy, Leopoldine Schmidt was one of the first women to study law and then entered the service of the state of Lower Austria. She retired with the title of a court counsellor „Hofrat” in 1963.

Keywords: civil service careers of women – first graduate – female students – legal studies